86,8 Tonnen Sand. Der geplante sechs Meter hohe Quader hielt seiner Form nicht stand. Zurück blieb ein Sandhaufen auf dem Münsterplatz.
Dahinter steht ein Thema von wachsender Brisanz: Sand wird weltweit in enormen Mengen verbraucht – schneller, als er auf natürliche Weise neu entstehen kann. Darauf will FOR SAND aufmerksam machen.
Menschen bleiben stehen. Sie schauen hin, diskutieren, stellen Fragen. So auch Michel Pfister, Dozent am Institut Architektur FHNW Muttenz, der mit seinen 16 Studierenden auf den Münsterplatz kam. Im Gespräch mit Klaus Littmann setzten sie sich vor Ort mit FOR SAND und den Fragen auseinander, die das Projekt aufwirft.
Vielleicht hat der unmittelbare Einsturz mehr Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt als der geplante langsame Zerfall.
Am 1. Dezember 2026 wird bei FOR ART an der Rittergasse 25 in Basel die Ausstellung «FOR SAND – Faszination und Ressource» eröffnet. Sie führt die Auseinandersetzung mit Sand als faszinierendem Material und zunehmend knapper Ressource weiter.
FOR SAND entsteht mit freundlicher Unterstützung von:
Christoph Merian Stiftung
Swisslos-Fonds Basel-Stadt
Egeler Lutz AG
sowie privaten Unterstützer:innen
Video: Martin Streitwolf
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