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Grandiose Schau dank Klaus Littmann (Stadionwald) & Sammler Carlos Gross:

Gut, besser, Alberto Giacometti

Großer Dank dafür gebührt Stadionwald-Macher Klaus Littmann, der zur Vernissage am Donnerstag dem angereisten Leihgeber aus der Schweiz, wo Gross in seinem Museum-Hotel in Sent eine der größten Giacometti-Grafik-Sammlungen unterhält, ebenso Rosen streut „für das mir entgegengebrachte Vertrauen, diesen Schatz nach Klagenfurt zu holen“ wie Stadtgalerie-Leiterin Beatrix Obernosterer, „die mit ihrem Team tolle Arbeit geleistet hat.“

Entsprechend eindrucksvoll betritt Giacomettis dynamisch-skizzierende Liebeserklärung „Paris sans fin“ an die Stadt der Städte als stehende, raumteilende Bilderflucht die Schauebene, die Fotos und Zitate des großen Bildhauers & Grafikers an den Wänden stimmig ergänzen. Von den Anwesenden mit Spontanapplaus bedacht wurde Littmanns eindringliche Bitte, das hierzulande „viel zu dünne Kulturbudget“ zu erhöhen, weil es ein großer Fehler sei, in diesem Bereich zu sparen.

Worauf LH Peter Kaiser erwiderte, dass die Botschaft angekommen sei und in der Zwischenzeit ja viele Giacomettis auf Schweizer Franken die Reise nach Kärnten antreten könnten. Klagenfurts Bürgermeisterin und Kulturreferentin Maria-Luise Mathiaschitz verknüpfte die Kritik am kleinen Kulturbudget mit großen politischen Fehlern aus der Vergangenheit und betonte: „Wir tun unser Bestes“.

Das Beste, das Klagenfurt passieren konnte, sind die Kunst-Visionen Littmanns, der ganz Kärnten mit dem Stadionwald, der Giacometti-Schau und vielem anderen, das da noch kommen wird, Geschenke macht, „die dem Steuerzahler keinen Cent kosten.“

Kronen Zeitung Kärnten, 11.5.2019, Irina Lino

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 de Alberto Giacometti
, 2018 bis 2019

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