Das Projekt findet in einem ehemaligen Bankgebäude in der Rittergasse in Basel statt, das derzeit von FOR ART zwischengenutzt wird. Dabei werden 20 Räume zum Spielort einer interdisziplinären Konzertperformance. Zentrale Referenz für dieses Projekt bildet das Tombeau – eine musikalische Gattung des 16.–18. Jahrhunderts, die dem Andenken Verstorbener gewidmet war. Ein Hauptfokus liegt auf Räumen im Keller, den ehemaligen Tresorräumen und eher schwer zugänglichen Orten, die intime Hörsituationen ermöglichen. Dabei soll ein Zustand Zwischen zwei Toden (1), zwischen Kapital und Erschöpfung, zwischen Wachstum und Stagnation, zwischen Überleben und Leistungsgesellschaft kritisch reflektiert werden. In diesem Projekt arbeiten 30 Studierende aus Szenografie (HGK Basel), Schola Cantorum Basiliensis sowie dem Masterstudiengang Musik und Szene in Transformation der Hochschule für Musik Basel zusammen. Das Publikum ist eingeladen, sich frei im Gebäude zu bewegen und Räume des Übergangs, der Unsicherheit, des Dazwischens, der Erschöpfung und Transformation zu erleben.

Das Projekt wurde von Andreas Wenger, Martina Ehleiter, Raphael Sbrzesny, Johannes Keller, Martina Papiro, Deda Colonna, Michael Kleine und Ellen Blumenstein initiiert und begleitet.

Wann: Donnerstag, 19. Februar 2026
Zeit: 18:00 bis 21:00 Uhr
Adresse: FOR ART, Rittergasse 21-25, CH-4051 Basel
Freier Eintritt

(1) Der Titel bezieht sich auf das von Ellen Blumenstein und Felix Ensslin kuratierte Ausstellungsprojekt Zwischen zwei Toden im Jahr 2007 im ZKM Karlsruhe.

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