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Die Arena ist dieselbe wie 2021 in Basel auf dem Münsterplatz, doch für den Baum in ihrem Zentrum hat Klaus Littmann eine andere Wahl getroffen. Auf den anpassungsfähigen, klimaresistenten Eisenholzbaum in Basel 2021 folgt hier ein 70 bis 80 Jahre alter «klinisch toter hochstämmiger Obstbaum.»

Dass er einen hochstämmigen Apfelbaum (Boskoop) wählt, soll an eine Landwirtschaft erinnern, deren Ertrag nur mit grossem, manuellem Aufwand zu sichern ist (Bäume mit tieferen Kronen haben den Hochstamm grossflächig verdrängt). Seit den fünfziger Jahren haben die Hochstammobstbäume in der Schweiz um über 60 % abgenommen.

Die Gründe sind vielfältig:

- Die Umstellung der Tafelobstproduktion auf Niederstamm führte zur Verminderung der Hochstammobstbäume

- Der Strukturwandel verbunden mit der Mechanisierung in der Landwirtschaft, zwingt die Landwirte zum Aufgeben von weniger rentablen Betriebszweigen.

- Die sehr starke Bautätigkeit am Siedlungsrand trägt ebenfalls zur Reduktion der Bäume bei.

- Vernachlässigte Verjüngung der Hochstammobstanlagen durch Neuanpflanzungen und Pflegemassnahmen. Viele Hochstammobstanlagen sind veraltet.

- Klimawandel und Trockenperioden

Im Anschluss an die Kunstintervention wird der tote Baum in die Natur zurückgeführt und ist dabei als Totholz u.a. auch Nahrung, Nistplatz: Stirbt der Baum im Grossen, nimmt im Kleinen ein natürlicher Zyklus seinen Lauf.

Die «Arena für einen Baum» kann während den Öffnungszeiten des Landesmuseums unabhängig von der Ausstellung «Im Wald. Eine Kulturgeschichte» kostenlos besichtigt werden. 18.03 – 08.05.2022

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Basel H. Geiger

Vielen Dank an: Landesmuseum Zürich | Schnetzer Puskas Ingenieure | enea landscape architecture | Häring AG

Öffnungszeiten & Adresse:
Landesmuseum Zürich, Museumstrasse 2, Zürich:
DI – MI 10:00 – 17:00
DO 10:00 – 19:00
FR – SO 10:00 – 17:00

Más traducción no disponible – ARENA FÜR EINEN BAUM, Basel 2021 / Zürich 2022

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