Giacometti-Schau dank Stadionwald-Macher K. Littmann:

Skizzen einer Liebeserklärung

Damit steht Littmann (einmal mehr) zu seinem Wort und „pflanzt“ rund um sein Kunstprojekt ein blühendes Kulturprogramm, das der Stadt und ganz Kärnten nur zum Vorteil gereicht. Nun, Vorurteile gegen den Stadionwald gibt es nach wie vor genug.

An der grandiosen Ausstellung, die mit 150 Lithografien aus dem Alberto Giacometti Museum Sent aufwartet, werden selbst beinharte Stadionwald-Kritiker nichts zum Mäkeln finden. Gelten Giacomettis (1901 – 1966) virtuose Skizzen, die er zum Künstlerbuch „Paris sans fin verdichtete" (es wurde 1969 posthum herausgegeben), doch vielen als sein künstlerisches Testament. Gewährt diese feinnervige, von Stimmungen, Emotionen und Zufälligkeiten geprägte Reise mit dem Zeichenstift durch die Stadt der Städte in ihrer unumstößlichen Direktheit und Atelier-befreiten Unmittelbarkeit tiefe Einblicke in Sichtweise und Empfindungswelt des berühmten Schweizers aus Borgonovo bei Stampa, der sich (nicht nur) mit seinen stabdünnen,hochstrebenden Figuren unauslöschlich in die Kunstgeschichte eingeschrieben hat. In Klagenfurt wird die Giacometti-Schau am 9. Mai (19 Uhr) in der Stadtgalerie eröffnet. Ein Muss!

Kronen Zeitung Kärnten, 6.5.2019, Irina Lino

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 de Alberto Giacometti
, 2018 bis 2019

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